Font-Design mit BirdFont

Font-Design mit BirdFont

INFO: Das Programm BirdFont ermöglicht das Erstellen von eigenen Vektor-Fonts sowie das Öffnen und Bearbeiten bestehender Fonts (bitte die Lizenzbestimmung des fraglichen Zeichensatzes beachten, siehe unten). Das Programm läuft unter macOS, Windows und Linux. (Dieser Artikels ist zuerst auf PSD-Tutorials.de erschienen.)

BirdFont gibt es in drei Versionen:

  • Freeware (gratis)
    TIPP: Um zu der Free-Version von BirdFont zu kommen, tragen Sie 0 (Null) Dollar auf der Download-Seite https://birdfont.org/download.php ein und klicken Sie auf »Continue«.
  • Commercial (ab USD $ 4.99) für 1 Jahr als Abo.
  • Plus (ab USD $ 9.99) als dauerhafte Lizenz inkl. Updates für das erste Jahr.
    Nur die Plus-Version unterstützt .otf-Export, farbige Fonts und mehr.
    Details zu den Versionen finden Sie auf https://birdfont.org/download.php.

Die Freeware-Version

Mit der Freeware-Version können Sie alle Fähigkeiten des Programms für Vektor-Fonts in Schwarz nutzen. Diese Version kann .ttf, .eot und .svg exportieren. Die mit der Freeware-Version erstellten Zeichensätze können Sie nicht verkaufen. Denn BirdFont schreibt automatisch die bekannteste Lizenzform für Open Source Fonts in SIL Open Font License, kurz OFL, in den Zeichensatz.

Die Oberfläche von BirdFont

Das Programm hat eine sehr aufgeräumte Oberfläche und verfügt über zahlreiche, zeitsparende Werkzeuge. So kann man mit wenigen Klicks einen Zeichensatz fett oder A kursiv machen. (Profi-Designer wird es bei diesem Schnellverfahren gruseln, da sie Zeichensätze in fett oder kursiv bewusst von Hand erstellen, um unschöne Effekte zu vermeiden.)
Hier ein Beispiel für einen einfachen Zeichensatz als regular und kursiv (mit dem Wert 20°).

Screenshot von BirdFont
Screenshot von BirdFont. Es wird ein Zeichensatz um 20° geneigt (kursiv).

Links

Fazit

Das Programm BirdFont ist ein guter Einstieg in die Welt der Zeichensatzerstellung und -bearbeitung. Wie oft fehlt einem schönen Zeichensatz ein Zeichen (Glyphe). Wer kennt das nicht? Oft vermisst man die deutschen Umlaute »ä, ö, ü« und/oder das »ß«. Mit BirdFont können Sie ohne großen Aufwand fehlende Zeichen ergänzen. Jedoch muss der Benutzer dabei die Lizenzbestimmungen des Zeichensatzes beachten, ob eine solche Anpassung auch erlaubt ist. Auf der sicheren Seite ist man mit einem Zeichensatz, der über eine Open Font License (OFL) verfügt.

ENDE

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